Jenseits von Reduktionismus und Vitalismus

Der „Reduktionismus“ gehört – als Objekt der Abgrenzung, Kritik und Überwindung – zu meinen Lieblingsthemen in der Metaphysik. Reduktionismus hat viele Facetten: Eine davon ist seine Verbreitung in Form von „Nichts als“-Formeln – Leerformeln –, welche in der englischsprachigen Literatur auch als Nothing-buttery bezeichnet wurden: Menschen seien „nichts als“ Ansammlungen von Elementarteilchen, Elementarteilchen seien ihrerseits „nichts als“ Quantenfluktuationen, Willensfreiheit sei „nichts als“ eine Selbsttäuschung des Gehirns etc.

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Wissenschaft = Unfreiheit?

Heute habe ich mir ein wenig Frust von der Seele geredet. Etwaige Pauschalisierungen und „mit dem Hammer philosophieren“ seien mir der Pointe wegen verziehen.

Der Körper als Maschine, der Geist als Computer

Im Naturkundemuseum Münster befindet sich derzeit eine Ausstellung zum menschlichen (und sicher auch tierischen) Gehirn. Um diese selbst soll es hier nicht gehen, nur um das zugehörige Werbebanner, auf welchem ein „aufgeklapptes“ und damit comichaft stilisierte Zahnräder entblößendes Gehirn dargestellt ist. Die Botschaft ist unmissverständlich: Das Gehirn ist eine Maschine. „Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“ – mit dem zugehörigen Bild wird im gleichen Atemzug gesagt: sie sind allesamt nur automatische Funktionen dieses Apparates.

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