Warum „Klimagerechtigkeit“ in die Irre führt (Publikum.net)

In dem freien Presse-Portal Publikum ist ein neuer Artikel von mir zu lesen: Warum „Klimagerechtigkeit“ in die Irre führt.

Publikation: Die „Physis“ bei Aristoteles und Heidegger (Masterarbeit)

Bereits Ende September hatte ich die Masterarbeit für mein Philosophiestudium abgegeben, doch erst vor wenigen Tagen erreichte mich endlich das Zeugnis. Ihr Titel lautet Die „Physis“ bei Aristoteles und Heidegger. Die Arbeit ist mit 1,0 bewertet, meine Abschlussnote liegt bei 1,15. Ich habe die Datei auf Academia.edu hinterlegt.

Wissenschaft = Unfreiheit?

Heute habe ich mir ein wenig Frust von der Seele geredet. Etwaige Pauschalisierungen und „mit dem Hammer philosophieren“ seien mir der Pointe wegen verziehen.

„Gleichstellung nach unten“: Die materialistische Ethik als Einebnung der Natur

Dass der Mensch letztlich selbst ein Tier unter vielen sei, wird in zeitgenössischen Debatten um Tierethik gerne hervorgehoben. Man meint damit, das alte Narrativ vom Menschen nicht nur als Krone, sondern als König der Schöpfung, als Herrscher über die Natur zu überwinden. Doch so einfach verhält sich das nicht.

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Der Wald zwischen Kohle, Windkraft und Elektromobilität

Dass die geplante Abholzung des Hambacher Forstes groß durch die Medien ging, ist ja schon ein Weilchen her. Fast fühlt es sich an, als würde das dortige Geschehen einer anderen Welt angehören, der Welt vor Corona… Nichtsdestotrotz findet man auch aktuelle Beiträge, der Wald – das heißt der umkämpfte Rest von ihm – steht noch.

Weniger bekannt ist dagegen, zumindest bisher, der Reinhardswald nördlich von Kassel, das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens und Inspirationsquelle Grimmscher Märchen: Der Wald soll noch ab diesem Herbst mit 20 riesigen Windkraftanlagen aufgestockt werden, die – mit geringer Übertreibung – fast so hoch wie der Eiffelturm sind. Das hätte, zumal die Anlagen sich nicht von selbst dort hinstellen, auch Auswirkungen auf das Ökosystem. Anders als beim Hambacher Forst geht es um vermeintlich zukunftsweisende Energien im Zeichen des Klimaschutzes. Doch kann das auch nur ansatzweise eine Rechtfertigung sein? Falls nicht: Worum ging es eigentlich beim Hambacher Forst? Weiterlesen

Ökologie und Karma: Rächt sich die Natur am Menschen?

Angesichts der Corona-, aber auch der Klimakrise stellen sich viele Menschen die Frage, ob die Krisen nicht nur kontingente Geschehnisse seien, die sich so ereignen, wie sie es eben tun, sondern vielmehr eine „Quittung“ für unsere Ausbeutung der Natur, eine „Lektion“, die wir nun zu lernen haben, oder Vergleichbares. So titelte der WWF zu Corona, die Natur zeige uns Rot, und der ehemalige niedersächsische Umweltminister meint gar, sie räche sich am Menschen. Grundsätzlich bin ich absolut dafür, in der Natur auch das Symbolische zu sehen, statt sie dem Menschen lediglich als neutrale Materie gegenüberzustellen. Nichtsdestotrotz lässt sich fragen: Hat die Natur wirklich derartige Rachegelüste? Und wenn nicht, was wäre die Alternative? Weiterlesen

Menschenrechte und Menschenleben: eine erweiterte Perspektive

Anlässlich der Einschränkungen unserer Freiheit habe ich in meinen bisherigen Beiträgen zu Corona unsere verbrieften Grundrechte eher verteidigt und betont. Leitmotiv war dabei, dass Menschenleben keinen absoluten Vorrang vor den übrigen Menschenrechten haben können – denn sonst müssten wir den Corona-Zirkus auch zur alljährlichen Grippewelle veranstalten –, und dass insbesondere ein Leben, das bloß noch dem Überleben dient, ein sinnloses Leben wäre. Nachdem das nun geklärt ist, möchte ich eine erweiterte Perspektive vorschlagen. Weiterlesen

Immanuel Kant und die Außerirdischen

Dass die kopernikanische Wende dazu einlud, die Stellung des Menschen im Kosmos zu überdenken, ist ein kulturwissenschaftlicher Gemeinplatz. In diesem Zuge ließen sich auch hervorragend Gedanken über Bewohner anderer Gestirne entwerfen. Ein Giordano Bruno musste für entsprechendes Gedankengut noch sein Leben lassen. Im Zeitalter der Aufklärung durfte Immanuel Kant freier über die Thematik nachdenken. Mit Bruno hat er dabei allerdings gemeinsam, dass er hier nicht mit der Nüchternheit des Wissenschaftlers, mit der Vorsicht des Philosophen vorgeht, sondern auch die Leidenschaft eines Mystikers an den Tag legt.

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