7 vs. Wild – Natur versus Kultur?

7 vs. Wild reproduziert die in unserer Kultur verbreitete Gegenüberstellung von Natur und Kultur, wonach der Mensch kein Teil der Natur ist, sondern dieser gleichsam als Außerirdischer fremd bleibt, verbannt aus dem Paradies. Was die Kandidaten machen, stellt keine Rückkehr zum Ursprung dar, sondern eine emanzipatorische Flucht nach vorn, die im Zeichen der Aufklärung steht. Das Bemerkenswerteste an der Serie ist aber ihr durchschlagender Erfolg…

Jenseits von CO2: Eine naturphilosophische Betrachtung der Klimadebatte

Ich freue mich, mein neues Buch über den Klimawandel ankündigen zu dürfen. Es erscheint am 06.10. bei oekom. Wie der Titel suggeriert, handelt es sich um eine philosophische Auseinandersetzung, bei der es weniger um Fakten als um Werte und Wertungen, um stille Voraussetzungen und Paradigmen geht.

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Jenseits von Reduktionismus und Vitalismus

Der „Reduktionismus“ gehört – als Objekt der Abgrenzung, Kritik und Überwindung – zu meinen Lieblingsthemen in der Metaphysik. Reduktionismus hat viele Facetten: Eine davon ist seine Verbreitung in Form von „Nichts als“-Formeln – Leerformeln –, welche in der englischsprachigen Literatur auch als Nothing-buttery bezeichnet wurden: Menschen seien „nichts als“ Ansammlungen von Elementarteilchen, Elementarteilchen seien ihrerseits „nichts als“ Quantenfluktuationen, Willensfreiheit sei „nichts als“ eine Selbsttäuschung des Gehirns etc.

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Warum „Klimagerechtigkeit“ in die Irre führt (Publikum.net)

In dem freien Presse-Portal Publikum ist ein neuer Artikel von mir zu lesen: Warum „Klimagerechtigkeit“ in die Irre führt.

Publikation: Die „Physis“ bei Aristoteles und Heidegger (Masterarbeit)

Bereits Ende September hatte ich die Masterarbeit für mein Philosophiestudium abgegeben, doch erst vor wenigen Tagen erreichte mich endlich das Zeugnis. Ihr Titel lautet Die „Physis“ bei Aristoteles und Heidegger. Die Arbeit ist mit 1,0 bewertet, meine Abschlussnote liegt bei 1,15. Ich habe die Datei auf Academia.edu hinterlegt.

„Gleichstellung nach unten“: Die materialistische Ethik als Einebnung der Natur

Dass der Mensch letztlich selbst ein Tier unter vielen sei, wird in zeitgenössischen Debatten um Tierethik gerne hervorgehoben. Man meint damit, das alte Narrativ vom Menschen nicht nur als Krone, sondern als König der Schöpfung, als Herrscher über die Natur zu überwinden. Doch so einfach verhält sich das nicht.

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