Erzählung „Rückkehr und Verschwinden“

cover-text

Samuel stirbt. Doch seine Seele lebt weiter.

Samuel Kravagna, passionierter Bergsteiger, wird von einer Lawine verschüttet. Während sein Leib durch Sauerstoffmangel in den Zustand der Ohnmacht ohne Wiederkehr tritt, löst sich seine Seele fortschreitend von ihm ab, durchbricht autark die Verkrustungen ihrer Traumata, wandelt durchs Fegefeuer und taucht schließlich hinab in die Tiefe ihrer eigenen Mysterien und eigentlichen Ewigkeit.

Weitere Informationen hier. Erwerben lässt sich die Erzählung dort.

Lesung „Welt(t)raum“ (2/2) [Kapitel 02]

Lesung aus meinem 2017 erschienenen Buch „Welt(t)raum„. Verfügbar auf Amazon.

Kapitel 2: Der Mensch und das All
Das unbeschriebene Blatt
Nach den Sternen navigieren

Lesung „Welt(t)raum“ (1/2) [Vorwort + Kapitel 01]

Lesung aus meinem 2017 erschienenen Buch „Welt(t)raum„. Verfügbar auf Amazon.

Vorwort
Kapitel 1: Außenschau und Innenschau

Verbreitete Fehlannahmen zur Entropie und zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik

In Daniel Kehlmanns Erzählung „Mahlers Zeit“ versucht ein junger Physiker, der Fachwelt seine revolutionäre Theorie zum Wesen der Zeit zu vermitteln. Die Geschichte nimmt wahnhafte, psychotische Ausmaße an und endet tragisch. Momente der Klarheit gibt es dennoch, und in manchen von ihnen lässt Kehlmann seinen Protagonisten jene ominöse Größe namens „Entropie“ sowie den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik erklären. Mir fielen hierbei einige Fehler auf, was ärgerlich ist, denn es lässt vermuten, Kehlmann habe bei seiner Recherche für das Buch lediglich populärwissenschaftliche Literatur zu Rate gezogen, während er bei einem so schwierigen Thema vielleicht einen Fachmann hätte konsultieren sollen. Umso ärgerlicher ist es, weil mir die Erzählung sonst sehr gut gefiel.

Die Irrtümer bestehen in folgenden Aussagen:

  1. Entropie sei ein Maß für die „Unordnung“ eines Systems.
  2. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, welcher im wesentlichen besagt, dass die Entropie eines Systems mit vergehender Zeit nur zunehmen könne, sei das einzige bekannte physikalische Gesetz, welches irreversibel ist.
  3. Aus dem zweiten Hauptsatz lasse sich schlussfolgern, dass das Universum am Ende seiner Entwicklung dem Wärmetod anheim fallen werde.

Doch warum darüber schreiben? Weil diese Aussagen symptomatisch sind. Sie sind symptomatisch für in diesem Bereich vorherrschendes Halbwissen, für leichtfertigen Umgang mit komplizierten abstrakten Theorien und für gedankenlose Pauschalisierung. Schließlich tauchen diese Aussagen bei Kehlmann nicht zum ersten Mal auf. Es folgen meine Antworten auf obige Aussagen. Weiterlesen

Erinnerung: Gedanken über Urknall und Urkluft

Einst war das Alter, da Ymir lebte:
Da war nicht Sand nicht See, nicht salz’ge Wellen,
Nicht Erde fand sich noch Überhimmel,
Gähnender Abgrund und Gras nirgend.¹

Der „gähnende Abgrund“ des Weltentstehungsmythos aus der germanischen Edda ist besser bekannt unter dem Namen „Ginnungagap“. Übersetzen lässt er sich auch als „Kluft“, und hierin entspricht er eins zu eins dem „Chaos“ aus der griechischen Mythologie, aus welchem dort die Welt hervorging.

Ich fand es immer faszinierend, dass unsere Vorfahren bereits die Idee eines Nichts, eines Abgrunds, einer Kluft als Ursprung der Welt hatten. Diese Kluft ist nicht der Weltraum, welcher ja oft nicht als Nichts, sondern in Form von konzentrischen Sphären vorgestellt wurde – denn im obigen Zitat heißt es explizit: „Nicht Erde fand sich noch Überhimmel“. Diese Urkluft reicht tiefer als der Himmel. Weiterlesen

Buchveröffentlichung „Welt(t)raum“

Welt(t)raum BuchcoverKürzlich habe ich mein Sachbuch „Welt(t)raum“ über den Print-on-Demand-Dienstleister BoD veröffentlicht. Zeitgleich mit diesem Ereignis geht auch die Website online. Viel Zeit und Energie ist in dieses Projekt geflossen.

Das Buch eignet sich für jeden, der sich für Physik, Kosmologie, Astrophysik, aber auch für philosophische Fragen interessiert, welche diese Thematik aufwirft. Im Fall der Naturwissenschaft, welche auf Beobachtungen aufbaut, betreffen diese stets auch den Beobachter, sprich den Menschen und sein Bewusstsein selbst. Auf diese Weise lässt sich das Buch klar von rein physikalischen populärwissenschaftlichen Werken abgrenzen, die sich auf ihr Fachgebiet beschränken und bestenfalls die alten Griechen zitieren.

Weitere Informationen gibt es hier. Bestellen lässt sich das Buch dort.