„Gendern“: Eine phänomenologisch-semantische Analyse

Sich als weißer cis-heterosexueller (immerhin nicht alter) Mann über Feminismusthemen zu äußern, erfordert natürlich stets besondere Rücksichtnahme. Ich sage das augenzwinkernd, meine es aber ernst. Doch in redlicher Absicht andere Perspektiven vorzuschlagen sollte ja immer möglich sein.

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Kurioses aus der Abteilung Sprachkosmetik (kurz notiert)

Das genderneutrale Suffix „-In“ (im Plural „-Innen“) mit sogenanntem Binnen-I dürfte mittlerweile ja hinlänglich bekannt sein. Während es mich immer schon gestört hat, dass diese zwang- wie krampfhaft durchgeführte und gleichzeitig oberflächliche Sprachkosmetik den natürlichen Text-, Lese- und Gedankenfluss unterbricht, konnte ich diese Einschränkung zumindest hinnehmen, meine ästhetischen Vorlieben nicht allzu schwer gewichtend, sie feministischen Belangen unterordnend. Weiterlesen