Der Wald zwischen Kohle, Windkraft und Elektromobilität

Dass die geplante Abholzung des Hambacher Forstes groß durch die Medien ging, ist ja schon ein Weilchen her. Fast fühlt es sich an, als würde das dortige Geschehen einer anderen Welt angehören, der Welt vor Corona… Nichtsdestotrotz findet man auch aktuelle Beiträge, der Wald – das heißt der umkämpfte Rest von ihm – steht noch.

Weniger bekannt ist dagegen, zumindest bisher, der Reinhardswald nördlich von Kassel, das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens und Inspirationsquelle Grimmscher Märchen: Der Wald soll noch ab diesem Herbst mit 20 riesigen Windkraftanlagen aufgestockt werden, die – mit geringer Übertreibung – fast so hoch wie der Eiffelturm sind. Das hätte, zumal die Anlagen sich nicht von selbst dort hinstellen, auch Auswirkungen auf das Ökosystem. Anders als beim Hambacher Forst geht es um vermeintlich zukunftsweisende Energien im Zeichen des Klimaschutzes. Doch kann das auch nur ansatzweise eine Rechtfertigung sein? Falls nicht: Worum ging es eigentlich beim Hambacher Forst?

Beachtlich ist nämlich vor allem, wer – oder wer nicht – gegen die jeweiligen Wirtschaftsprojekte protestiert: Ich würde nämlich sagen, dass die Proteste beim Hambacher Forst eher von linksgrün kamen beziehungsweise – weil sich ja nicht nur Linke engagierten – zumindest von Rechten, Liberalen und Konservativen skeptisch beäugt wurden. Nicht zuletzt mag dies auch an den Baumhausdörfern liegen, für deren Bewohner ich den größten Respekt habe, denen aber durchaus diese gewisse „Verlorene-Kinder-Ästhetik“ eignet, welche man in Verbindung mit einer anarchistischen Gesinnung bringen könnte.

Dass der Reinhardswald nicht der Kohle weichen, sondern stattdessen mit angeblich grüner Windkraft bearbeitet werden soll, bietet nun auch anderen politischen Lagern die Gelegenheit, sich zu empören. Das durchweg klimaskeptische Magazin Tichys Einblick formuliert etwa: „Grundwasser, Tiere, Menschen, Erholung – nichts zählt für die Gierprofiteure der Windradindustrie und der ihr hörigen Landesregierung“, die schwarz-grün besetzt ist.

Ich will hier nicht durch die Anwendung von Schubladendenken weitere politische Spaltung betreiben. Mir geht es gerade darum, dass Naturschutz scheinbar ein universelles Anliegen ist, dass anscheinend alle Parteien – ausgenommen vielleicht profitorientierte Akteure und rückhaltlose Technikoptimisten – irgendwo an Naturschutz interessiert sind, ihn mithin jedoch unterschiedlich verstehen und wohl auch begründen. Was den Reinhardswald vom Hambacher Forst unterscheidet, ist auch, dass er nicht nur ein Urwald und damit als gewachsenes Ökosystem wertvoll ist (auch für das Klima), sondern auch ein kulturelles Gut darstellt.

Höchste Zeit also zu fragen: Was ist das zentrale Anliegen der Proteste? Klar kann sich dieses von Gruppierung zu Gruppierung unterscheiden, natürlich gibt es hier reichlich Mehrdeutigkeiten. Doch irgendwo sieht man sich bei einer solchen Protestaktion doch vereint. Daher glaube ich, dass hier durchaus fruchtbare Differenzierungen möglich sind.

Für den Hambacher Forst sehe ich zunächst zwei Alternativen: Entweder richtete sich der Protest primär gegen Kohle, oder er war für den Wald. Zunächst erscheint hier nur Letzteres plausibel: Würde sich der Protest primär gegen die Kohleverstromung richten, hätte er ja auch stattfinden müssen, wenn es nicht um die Abholzung eines Urwaldes gegangen wäre, sondern nur der Acker vom Bauern nebenan hätte weggebaggert werden sollen. Stattdessen machten die Aktivisten aber mit Negativschlagzeilen von sich reden, indem sie achtlos über einen ebensolchen schritten. Ohne den Hambacher Forst wäre der Protest in dieser Form nicht denkbar gewesen.

Oder richtete sich der Protest gegen die Rodung des Waldes für die Kohle? Gehört beides zusammen und lässt sich nicht als binäre Alternative präsentieren? Wenn dem so wäre: Hätte es dann noch die gleichen Proteste gegeben, wenn man den Hambacher Forst nicht für Kohle, sondern für Windkraft hätte beseitigen wollen? Oder wäre man dann eher bereit gewesen, den Wald dem vermeintlichen Klimaschutz zu „opfern“? Wenn nicht, warum findet beim Reinhardswald bisher kein derart lauter Protest statt? Hat der Reinhardswald einfach nicht so viel Glück gehabt im Medienzirkus, oder hängt es tatsächlich mit den veränderten Verhältnissen zusammen?

Die Situation beim Reinhardswald legt eben nahe, diese unbequemen Fragen zu stellen. Insbesondere zeigt sie, dass Naturschutz nicht gleich Naturschutz ist: Naturschutz kann viele Facetten haben, die sich auch gegenseitig widersprechen können. Üblicherweise bleibt Klimaschutz dabei abstrakter Naturschutz, der sich immerzu nur an rein quantitativen Messgrößen orientiert, wie der CO2-Bilanz oder der globalen Durchschnittstemperatur. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass der Treibhauseffekt unsichtbar ist – und auch dann noch unsichtbar bleiben wird, wenn wir schließlich zu spüren bekommen, was Wissenschaftler dann als seine Folgen identifizieren werden. Dadurch wird, wenn der Fokus des Naturschutzes auf dem Klimaschutz liegt, eines garantiert nicht thematisiert, und das ist die Entfremdung des modern-postmodernen Menschen von der Natur. Hierin ist der reduktionistische Ansatz zum Klimaschutz – einschließlich der Klimatologie als Wissenschaft – nicht anders als RWE und der Kapitalismus.

Aus dieser Perspektive sind auch Windkraftanlagen ein Gräuel: Sie ruinieren durchaus die Landschaft und zerstören Lebensräume, insbesondere im Wald. Nur in acht Bundesländern ist ihre Errichtung im Wald – Stand Mai 2020 – überhaupt erlaubt. Die Debatte um erneuerbare Energien suggeriert immer wieder, dass wir unsere Konsumgewohnheiten nicht wirklich umstellen, sondern Energietechnologie nur besonders intelligent gestalten müssen, sodass der Strom für den Wäschetrockner von „schlechtem“ Strom zu „Ökostrom“ wird, den wir schließlich „mit gutem Gewissen“ aus der Steckdose beziehen, und effizienter wird der Trockner auch noch sein. Klar gibt es auch so etwas wie flygskam, allgemeine Aufrufe zum Verzicht, zum Überdenken, ob man dieses oder jenes Abenteuer oder Produkt wirklich braucht. Nichtsdestotrotz bleibt es beim Aufruf zum Verzicht, und das Leitmotiv des Klimaaktivismus scheint die Angst zu sein: Greta Thunberg will, dass wir in Panik geraten und ruft, dass unser Haus in Flamme stehe; Extinction Rebellion, deren Name auch der einer Punkband sein könnte, trägt das Massenaussterben schon in ihm: „Hallo, deine Zukunft sieht scheiße aus“, prangt es auf der Website. Zumindest offiziell gibt es also keine positive, sondern nur eine negative Vision, beziehungsweise die noch positivsten Visionen sind eben die des „guten Gewissens“ durch Solarzellen, Windkraftanlagen und Elektroautos – Werbeversprechen also.

Zurück zu „Hambi“: Ich könnte mir absolut vorstellen, dass bei manchen Menschen unter Umständen eine entsprechende Opferbereitschaft gegeben wäre. Immerhin wird sich in der Presse tendenziell auch für die Windkraftanlagen im Reinhardswald ausgesprochen, zumindest aber unkritisch berichtet. Ich würde nicht ausschließen, dass hier eine Art „Todestrieb“ am Werk sein könnte, der Opfer als umso wertvoller präsentiert, je wertvoller das Geopferte ist, der das Heilige – den Wald – also quasi zerstören will, weil es heilig ist. Das ist freilich eine starke Behauptung, die ich hier weder beweisen will noch kann. Sie dient lediglich als mögliche Perspektive auf die Frage danach, woher eigentlich die Bereitschaft kommt, einen solchen Wald derart zu verunstalten.

Nichtsdestotrotz berichten viele der Voll- und Teilzeit-Waldbewohner des Hambacher Waldes gerade auch positiv von der veränderten Lebensweise, die sich im Zuge ihres Protestes eingestellt hat. Hier ist man klar auch gegen die genannte Entfremdung – ist nicht nur gegen sie, sondern wirkt, lebt ihr ja auch entgegen. Für Marx war die Entfremdung von der Natur ja vor allem durch die Entfremdung der Arbeit gegeben: Der Mensch nutzt die Produkte seiner Arbeit nicht mehr unmittelbar als „Lebensmittel“ – als Mittel eines möglichst guten, zumindest aber eines Über-lebens –, sondern erwirbt diese für seinen Arbeitslohn von Anderen, deren Arbeit ebenso entfremdet ist, beziehungsweise von anonymen Firmen. Was der Arbeiter produziert, gehört nicht ihm, sondern der Firma, wie auch die Produktionsmittel, und er stellt auch keine Produkte weitgehend im Alleingang oder in einer kleinen Kommune her, sodass er sein eigenes Tun in ihnen wiedererkennen könnte, sondern ist nur noch ein Zahnrad im Getriebe der Fließband-Maschinerie. Was zu Marxens Zeiten noch materielle Produktion war, kehrt dabei heute im Digitalen wieder, Fließbänder werden zu Algorithmen.

Das mag ich so an diesem Ort: Hier dürfen Menschen sich verwirklichen. Hier dürfen wir kreativ sein. Auf Arbeit geht ein Vorschlag unter oder kostet zu viel oder dauert zu lange. Hier is es so: Wenn du Bock hast, mach doch. Und wenn du Hilfe willst, sag Bescheid. – ein Waldbewohner (taz)

Wenn der Umweltaktivismus abstrakte Zahlen nicht nutzen würde, um sich zu rechtfertigen, wenn man Naturschutz nicht erst wissenschaftlich begründen müsste, sondern die Wissenschaft nutzte, ihm zu dienen, dann könnte ihm das, so glaube ich, ein völlig anderes Gesicht geben, welches auch die üblichen politischen Schubladen unterminieren dürfte. Man böte dann auch weniger Angriffsfläche, um bei politischen Gegnern Vermutungen einer versteckten Agenda zu schüren – die ja tatsächlich vorhanden ist, wenn man etwa vorgibt, gegen den Klimawandel zu protestieren, in Wahrheit aber vor allem für den Schutz und Erhalt eines Waldes ist. Wenn es vor allem um den Entfremdungsaspekt ginge, ließen sich auch konservative Werte wie Heimat, Ort oder Familie (oder das Eingebunden-sein in eine größere, etwa dörfliche Kommune) angemessen adressieren. Entfremdung ist ja immer auch ein soziales Problem. Wie anders wäre es doch, sich hierauf zu berufen, statt auf die olle CO2-Bilanz!

Der oikos bedeutet in der altgriechischen Sprache ursprünglich die Hausgemeinschaft, später dann das Eigentum, worauf dann auch die oikonomia, die „Ökonomie“, und auf dieser wiederum die weitaus jüngere „Ökologie“ aufbaut. Das Adjektiv oikeion lässt sich zum Teil sogar als „eigentümlich“ übersetzen. Wenn heute von der „ökologischen Krise“ gesprochen wird, geht diese Dimension des Begriffs leicht unter – doch ich finde, dass sie sich hervorragend eignet, den Entfremdungsaspekt zu thematisieren.

So gesehen wäre nämlich auch Einsamkeit Teil der ökologischen Krise, ebenso Patchwork-Familien, dysfunktionale Beziehungen, Orientierungslosigkeit in der Welt – und die Rolle, die die planetare, alles Dasein zu berechenbaren Quantitäten reduzierende Technik dabei spielt. Das „Eigene“ im oikos verbindet Innenwelt und Außenwelt, es lässt die ökologische Krise auch zu einer seelischen Krise werden.

Die Windpark Reinhardswald, die eigens für das Projekt gegründet wurde, setzt sich nach eigener Angabe „für eine starke regionale Bürgerbeteiligung und kommunale Verankerung ein“. Zumindest offiziell gilt also das Motto „Denke global, handle lokal“, ist technischer Klimaschutz doch nur unter dem Gesichtspunkt der globalen CO2-Bilanz, unter globalistischen Vorzeichen denkbar. Was für einen Biobauern noch ein sinnhaftes Motto sein mag, kann im Lichte technischen Umweltschutzes jedoch auch zur Ruinierung alles Örtlichen, Eigentümlichen und Urigen zugunsten einer vermeintlichen Weltrettung pervertiert werden. Nun halten die Protestanten sogar das noch für Augenwischerei, was für mich auch äußerst plausibel klingt; ich will hier jedoch bei den erklärten Motiven bleiben und versuchen, schon allein auf dieser Grundlage Kritik zu üben.

Veranschaulichen lässt sich die Problematik reduktionistischen Klimaschutzes zum Beispiel an der Haltung von Haustieren: Aus Sicht der CO2-Bilanz ist ein Haustier eine ökologische Katastrophe – mehr noch als pupsende Kühe, weil diese ja immerhin einem landwirtschaftlichen Nutzen dienen. Konsequente Klimapolitik wäre dann wohl, Haustiere zu verbieten: Alle Hunde und Katzen, die hierzulande vermutlich vollere Mägen haben als Kinder in Afrika, sollte man am besten direkt einschläfern; Pferde, die heute niemand mehr braucht, können zu Salami verarbeitet werden. Wo man schon dabei ist, könnte man auch eine Bevölkerungskontrolle einführen, weil Menschen, insbesondere Mitteleuropäer, eine noch schlechtere Klimabilanz haben.

Das wäre meines Erachtens grausam und inakzeptabel. Es ist meines Erachtens aber genau dieselbe Sachzwang-Logik, mit welcher auch für die Windräder im Reinhardswald geworben wird. Diese Logik baut stets auf der Prämisse auf, dass wir das natürliche und politische Geschehen erfolgreich kontrollieren könnten, wenn wir nur dieses oder jenes tun würden: „Wir müssten ja nur“ – ein Raucher müsste auch nur aufhören, zu rauchen, und alles wäre gut, doch darin erschöpft sich seine Sucht offenkundig nicht; wesentlich ist entsprechend nicht, was wir „nur“ tun müssten, sondern was wir tatsächlich tun und wie Menschen sich real verhalten. Auch für pragmatische Ansätze zum Klimawandel reicht es nicht aus, in Konjunktiven von schnellen technischen Lösungen zu schwärmen; der nötige Bezug zur realen Welt wird erst dann hergestellt, wenn auch die ökologische Komplexität der Natur und die psychologische Komplexität der Menschen gebührend berücksichtigt werden. Dies betrifft auch die grassierende Wissenschaftsskepsis, gegen die der moralische oder aufklärerische Zeigefinger prinzipiell machtlos ist, wenngleich sie beim Reinhardswald wohl kein Thema darstellt. Findet eine solche ganzheitliche Berücksichtigung nicht statt, ist der Technik-Ansatz zum Klimawandel nicht einmal pragmatisch, wie er sich gerne gibt, sondern in Wahrheit idealistisch – er wäre also nicht „lösungsorientiert“, sondern in Wahrheit ideologisch motiviert, geprägt von der Vorstellung, die moderne Technik sei der Weg, über welchen der Mensch im Einklang mit der Natur stehen oder sie gar überwinden könne.

Das alles heißt nicht, dass erneuerbare Energien rundweg abzulehnen seien. Bedenklich erscheint mir jedoch, Naturschutz erstens auf Klimaschutz und Klimaschutz zweitens auf eine einzige Zahl zu reduzieren. Selbst, wenn das naturgesetzlich korrekt sein sollte, vermittelt es doch fortlaufend den Eindruck, die Atmosphäre sei eine Klimaanlage, bei der man nur eben das CO2-Rädchen richtig einstellen müsste und alles wäre gut – der alte Mythos von der Natur als Maschine, erwachsen aus Entfremdung. Der Wald ist immer auch ein Symbol, und über ihm thronende Windräder repräsentieren den Mythos von der technischen Emanzipation des Menschen von der Natur, welcher in Wahrheit, in seiner heutigen, entarteten Form, doch sicher selbst Teil der ökologischen Krise ist. Der Ausbau von Energietechnologie sollte meines Erachtens daher so weit als möglich auf Gebiete beschränkt werden, die ökologisch bereits hinreichend verarmt sind, um den – nicht nur ökologischen, sondern auch psychologischen – Kollateralschaden vergleichsweise zu minimieren.

So liegt etwa in Grünheide in Brandenburg, wo derzeit die Tesla Gigafactory errichtet wird, eine etwas andere Situation vor. Die gigantische Fabrik ist natürlich ebenfalls nicht schön anzusehen und versiegelt den Boden, auf dem sie steht. Die ansässige Bevölkerung macht sich zudem Sorgen um Wasserverschmutzung, befindet sich der Standort doch in einem Wasserschutzgebiet. Nichtsdestotrotz werden von derlei Fabriken immerhin nicht so viele in die Gegend gestellt wie von Windrädern, wenngleich eine Fabrik natürlich einen unvergleichlich höheren ökologischen „Impact“ haben dürfte als ein Windrad. Ansonsten kann Tesla vielleicht angerechnet werden, dass man sich insofern kompromissbereit zeigt, als man dort nun auf die Batterieproduktion verzichten wird. Andererseits wird die geplante Anzahl an Fahrzeugen dieselbe bleiben, sodass die Batterien wohl von anderswo werden kommen müssen.

Meinem kleinen Pamphlet gegen die Windkraft, wenn es denn ein solches ist, muss jedoch nicht noch eines über Elektromobilität folgen – wenngleich die Mobilität natürlich eine umfangreiche Auseinandersetzung verdient hätte, untergräbt doch schon die Idee der Mobilität den Wert des Lokalen. Doch das ist ein anderes Thema. Hier soll es nur noch kurz um die Natur oder „das Natürliche“ gehen, welches für die Tesla-Fabrik dran glauben muss: Das Gebiet ist ein als Industriegebiet ausgewiesener „Waldacker“, welcher allein zu forstwirtschaftlichen Zwecken als Monokultur betrieben wird. Er ist als Ökosystem und erst recht in ästhetischer und kultureller Hinsicht daher weniger wertvoll als ein Urwald – deswegen natürlich trotzdem nicht wertlos, jedoch muss zugestanden werden, dass die Situation zumindest in dieser Hinsicht weniger eindeutig ist als beim Reinhardswald und erst recht beim Hambacher Forst. Der Protest müsste sich hier noch mehr auf das besinnen, worum es ihm eigentlich geht. Geht es ihm vielleicht doch eher um die Vorstellung, Technikoptimismus Muskscher Prägung werde uns aus der ökologischen Krise führen?

Zur Petition gegen die Industrialisierung des Reinhardswaldes geht es jedenfalls hier.

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